Introduction

Hit the Beat – Let’s move it

Interdisziplinäres Kunstprojekt vom 29.7. bis 17.8.2013 in Windhoek

Vom 29. Juli bis zum 17. August 2013 war die gesamte Oberstufe der Waldorf School Windhoek im „Hit the Beat“-Fieber. Lehrer der Waldorf School Windhoek und  Künstler aus Deutschland stellten gemeinsam mit mir dieses Programm zusammen. Für mich, Simone de Picciotto, war es sehr besonders, wieder an der Schule sein zu dürfen und mit vielen meiner ehemaligen  wie auch mit neuen Schülern zu arbeiten. Thema des diesjährigen Projektes war „Let’s move it“, mit dem Ziel, Musik und Bewegung in verschiedenen Bereichen zu erarbeiten und dann zusammenzuführen. Zusätzlich machte die 8. Klasse ein tolles Kunstprojekt mit Caro Krebietke und die 9. Klasse eine Inszenierung von „Peter und der Wolf“ mit Schwarzlichttheater unter der Regie von Rainer Pinsenschaum.

Barbara Stauffer präsentierte verschiedene, sehr anspruchsvolle Chorwerke, die im Laufe des Schuljahres mit Schülern der Oberstufe erarbeitet wurden. Der Gesamtchor der 10. bis 12. Klasse studierte Stücke unter meiner Anleitung ein, die teilweise mit der Band Gonzo ’n Friends gemeinsam aufgeführt wurden.

Zusätzlich wählten die Schüler der 10. bis 12. Klasse Workshops aus den Bereichen: Rhythmus und Besen, Trommeln, Garbage Music, verschiedene Tanzgruppen sowie Improvisationstheater unter der Leitung von mir, Carmen Voigt und Luigi Scarano.

Vom ersten Tag an war es wundervoll, die Motivation aller Schüler zu erleben. Tägliche Proben von 6 bis 9 Stunden waren fast immer voller Freude. In nur zwei Wochen wurde das Programm erarbeitet. Dann kam die Band Gonzo ’n Friends aus Deutschland zu uns und begleitete einen Großteil des Programmes, coachte einige Schüler im Gesang und gab ein kleines Konzert jeweils am Schluss der Auftritte zusätzlich zu eigenen Konzerten.

Die letzte Woche verbrachten wir komplett im Warehouse Theater im Stadtzentrum. Wiederum zeigten die Schüler, wie gut und schnell sie sich mit einer neuen Umgebung arrangieren konnten und als die Konzerte endlich anstanden, waren alle mit einer tollen Aufführung bereit. Das unglaubliche Potenzial, welches auf der Bühne erlebt werden konnte, erntete viel Begeisterung im Publikum und es wurde deutlich: Rhythmus ist eines der wesentlichsten Elemente im Leben. Wenn wir uns gemeinsam bewegen oder singen, vereinigen wir uns – es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen und nur das Beste in uns kommt zum Tragen. Ich habe diese drei Wochen als ein großes Geschenk erlebt, in dieser Art und Weise mit all diesen wunderbaren Schülern und Kollegen arbeiten sowie von- und miteinander lernen zu dürfen. Dafür meinen herzlichsten Dank an alle Beteiligte. Auch möchte ich mich bei Marion Würth für ihre Unterstützung bedanken wie auch für ihren unerschütterlichen Glauben an das Potenzial der Schüler. Ohne ihre Visionen wäre dies Projekt nicht möglich gewesen. Hit the Beat 2014 wird im Juni/Juli wieder in Namibia stattfinden.

Simone de Picciotto

Hit the Beat Project 2013

From July 29th until August 17th the high school of Waldorf School Windhoek was busy with a very ambitious Hit the Beat project. It was a combination of teachers of the school and artists from Germany that put together quite a program. For me personally it was very special to be back at school again and to work with all my former learners.The theme of this year’s project was “Let’s move it”. One of our aims was to put all kind of artistic areas together and to use only live music.

Grade 8 was busy with an art project with Caro Krebietke/Alfeus Mvula and designed/built various letters from waste materials. The outcome was really amazing and the learners ended their project with a walk downtown where they presented their work in different areas and during the evening show.Grade 9 worked with black light theatre putting together “Peter and the Wolf” under the direction of Rainer Pinsenshaum. They opened our shows with their beautiful little production. Both grade 8 and 9 presented choir work under the direction of Barbara Stauffer.

Grade 10 presented themselves in to different choir combinations with Simone de Picciotto and Barbara Stauffer. In addition they were allowed to choose 3 different workshops: rhythm and brooms, drumming, garbage music with Simone de Picciotto, various dance groups with Carmen Voigt and theatre with Luigi Scarano.From day one on it was wonderful to experience the motivation of all learners – daily rehearsals of 6 – 9 hours were almost always experienced as very productive and a lot of fun. In only 2 weeks the program was almost ready.

During the last week we were joined by Gonzo n Friends  – a band from Germany that accompanied many pieces, coached various learners in singing and gave a concert of their own at the end of every performance in additions to various other concerts. This last week was spent entirely at Ware House Theater. Again the learners showed how well they could adapt to this new environment and by the time the performances were due we had a great show ready.

The amazing potential which could be seen on stage brought on a lot of enthusiasm from the audience and it was obvious: rhythm is one of the most basic essentials of life, when we move or sing together we unite – there are no differences between us anymore and only the best in us becomes visible.
I experienced these 3 weeks as a great gift – to be allowed to work in this manner with all theses wonderful learners and colleagues – learning from and with each other.

Simone de Picciotto

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